Erlanger Linuxtag 2019

Tux

Was gibt es denn? Themen und Programm

Zeit Thema
9:00
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Christoph Stadelmann
KiCad ist ein freies ECAD-Programmpaket zur Erstellung von elektronischen Leiterplatten.

Es wird von einer Gruppe von freiwilligen Entwicklern und zwei Wissenschaftlern des CERN entwickelt und steht unter GP-Lizenz. Neben dem Quellcode wird KiCad als vorkompiliertes Paket für Linux, Microsoft Windows und OS X angeboten.

KiCad liegt als Sammlung von separaten Programmen vor. Schnittstellen zu Schaltungssimulatoren, ein hirachisch aufgebauter Schaltplaneditor und die Möglichkeit, Leiterplatten in einer 3D-Darstellung visualisieren zu können, unterstreichen den professionellen Anspruch des Projektes. Die intuitive Bedienung, die Mächtigkeit der Programmsammlumg und die Möglichkeit deren Erweiterung unter Verwendung von offenen Schnittstellen und Dateiformaten führen zu einer größer werdenden Verbreitung und den Einsatz als professionelles EDA- Werkzeug in der Elektroindustrie.
10:45
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Robert Krugmann
12:30
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13:15
Martin Haseneyer
Wir alle bekommen immer mehr Medien-Dateien serviert: egal ob gekaufte MP3s oder digitalisierte CDs, DVDs oder die Flut an Bildern von den Digitalkameras und Telefonen, irgendwann liegt der ganze Kram auf der Festplatte – und rottet in den meisten Fällen vor sich hin. Ich möchte kurz aufzeigen, wie ich versuche(!), ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen.
14:00
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15:00
Kerstin Blossey
Wer gerne mal die Vorhänge oder Rollos schließt, seine Wohnungstür abschließt und es peinlich findet, wenn beim Arzt das ganze Wartezimmer durch die offene Tür mithören kann, der mag Privatsphäre. Wer sich über eine vernünftige Konsole, iptables, und gehärtete Kernel freut, der mag Sicherheit. Mit Täterschutz hat beides nichts zu tun – solange in Deutschland noch die Unschuldsvermutung gilt. Die DSGVO trägt dazu bei, dass genau diese Privatsphäre da geschützt werden kann, wo die Verarbeitung persönlicher Daten „passiert“. Doch wie sieht es nun wirklich aus mit der Entfernung von Klingelschildern an unseren Mietshäusern, dem Verzicht auf Fotos bei öffentlichen Veranstaltungen, der Gestaltung von Homepages, Webshops und Social Media Profilen, dem Einsatz von Facebook-Fanpages, mit nach-Hause-telefonierenden Fahrzeugen und den unterhaltsamen KI-Einheiten der Top10-Datenkraken in unseren Wohnzimmern? Und was hat Linux mit all dem zu tun?

Vita:
Kerstin Blossey und ihr Team unterstützen seit 15 Jahren Privatwirtschaft und öffentliche Hand bei der Umsetzung eines praktikablen, angemessenen Datenschutzniveaus, nachdem ihr die Mitarbeit in einer NGO zum Verbraucherdatenschutz zuvor zu ineffektiv erschien. Was sie „DSGVO-Spam“ nennt, hat in den letzten Monaten viele verunsichert. In Ihrem Vortrag räumt sie mit Klischees auf und gibt einen Überblick über die tatsächlichen Kernaspekte der EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dabei gönnt sie sich in diesem speziellen Vortrag vielleicht auch ein paar Hinweise auf Entwicklungstrends in unserer Gesellschaft, die eigentlich schon keine mehr sind…

Wer macht mit? Aktive und Initiativen

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Wieso überhaupt? Anlass und Hintergrund

Ein willkommener Anlass für den Erlanger Linuxtag ist der Linux Presentation Day. An diesem Tag stellen verschiedene regionale Linux-Anwendergruppen das freie Betriebssystem allen vor, die sich für freie Software und Linux interessieren. Genau das passiert auch in Erlangen. Und weil es zusammen schöner ist als alleine, stellen einige andere technik-affine Initiativen ihre Angebote ebenso vor.

Der Eintritt ist frei. Alle Initiativen und Vereine sind ehrenamtlich dabei.

Impressum

Martin Haseneyer · Stettiner Straße 12 · 91058 Erlangen · 09131 / 6054624 · impressum@martin.haseneyer.de

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